In 1997 begann Inge Thomas-Worm damit, hochqualitative Aus-, Fort- und Weiterbildungen im Bereich Mediation und 'Gewaltfreier Kommunikation' ( Marshall Rosenberg) nach Kassel zu holen.
- 1998 war sie Gründungs- und Vorstandsmitglied des Kasseler Instituts für Verständigung und Mediation e. V. (KIM), das als Einrichtung zur Verbreitung von Mediation und 'Gewaltfreier Kommunikation' Pionierarbeit in der Region geleistet hat.
- Seit 1999 leitet sie die Geschäftsstelle
des Bundesverbands Mediation e. V. (BM) in Kassel.
- Im Rahmen des BM arbeitete sie in der Standards-AG
mit an der Entwicklung von Standards und Ausbildungsrichtlinien für
berufliche Mediation, die für BM-Mitglieder seit ihrer Verabschiedung
durch die Mitgliederversammlung am 29.04.2000 verbindlich sind.
- Von August 2000 bis Juni 2003 war sie Ansprechpartnerin
der Regionalgruppe Nordhessen im Bundesverband Mediation e. V. (BM).
- Ab der Ausgaben Nr.11 (Herbst 2001) bis zur Ausgabe
Nr.14 (Frühjahr 2003) leitete sie die Redaktion der halbjährlich
erscheinenden BM-Verbandszeitschrift "Infoblatt Mediation" (heute "Spektrum der Mediation") .
- Die MediatorInnenliste des BM (eine überregionale
Auskunftsdatei zu praktizierenden BM-MediatorInnen und Bildungsangeboten
von BM-Mitgliedern und Mitgliedsinstitutionen), die jetzt auf der BM-Website
(www.bmev.de) eingesehen werden kann, wurde von ihr initiiert.
- Im Januar 2001 gründete sich unter ihrer
Leitung das Zentrum für Verständigung und Mediation, V+M,
in Kassel. Dort finden mit ausgesuchten ReferentInnen aus dem gesamten
Bundesgebiet praxisorientierte Veranstaltungen auf hohem Niveau statt.
Bei der Auswahl der SeminarleiterInnen wird besonderer Wert auf langjährige
Praxiserfahrungen und Anerkennungen im Rahmen großer Fachverbände
gelegt, um so eine optimale Qualität der Veranstaltungen zu gewährleisten.
- Die 1997 von Inge Thomas-Worm begonnene Tradition
einer jährlichen Mediationsausbildung in Kassel, praxisbegleitend
und fachübergreifend (= interdisziplinär) nach Richtlinien
des Bundesverbands Mediation e. V., wird hier in Zusammenarbeit mit anerkannten
AusbilderInnen für Mediation BM fortgesetzt. Seit dem Jahr 2001 ist
der Schwerpunkt dieser jährlichen Mediationsausbildung die Arbeitswelt.
- Seit 2002 wurden vermehrt auch Fortbildungsangebote
im Bereich der Schulmediation ins Programm aufgenommen. Eine Fortbildung zur Schulmediatorin / zum Schulmediator nach Standards des Bundesverbandes Mediation e. V. wird in zwei Kursreihen (Basis- und Aufbaukurs) angeboten.
- Ein weiterer Schwerpunkt des Zentrums sind Aufbaukurse
in Mediation. Diese Kursangebote sind für Menschen gedacht, die
bereits eine Mediations(grund-)ausbildung erhalten haben. Die Teilnahme
an diesen Kursangeboten kann auch dazu genutzt werden, um eine bereits
vorhandene Grundausbildung in Mediation zu vervollständigen und
so eine Anerkennung als Mediator/in BM beantragen zu können.
- Die Angebote in 'Gewaltfreier Kommunikation' nach Marshall Rosenberg (GFK) können auch zur Vertiefung wesentlicher Fähigkeiten erfolgreicher
MediatiorInnen genutzt werden. Die GFK wurde unabhängig vom Mediationsansatz in den
USA entwickelt. Die gleiche "Haltung", die auch bei der Mediation eine wesentliche Rolle spielt, wird bei diesem Ansatz besonders differenziert und praxisorientiert eingeübt.
- Im Jahr 2007 übernahm Elisabeth Lambert das Zentrum. Inge Thomas-Worm hält ihm als freie Mitarbeiterin weiterhin die Treue.
ist
Mitglied im Bundesverband Mediation e. V. und fühlt sich dessen Qualitätsstandards
verpflichtet.
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